Das Rennen in Liebenberg ist immer etwas Besonderes, dass es jedoch diesmal
fast an „Emma“ dem Orkantief scheitern sollte, konnte keiner vorher ahnen.
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen dem Schloss, der Marketingabteilung der Deutschen Kreditbank, den vielen weiteren Helfern und den verantwortlichen des Trail Club Brandenburg e.V., war aber alles stets unter Kontrolle und die Sicherheit der Zuschauer und Teilnehmer immer gewährleistet.
Der Orkan zeigte sich dann auch gnädig und zog südlich an Berlin vorbei, so dass bereits gegen 12 Uhr feststand, die Veranstaltung wird bis zum letzten Teilnehmer durchgehen. Lediglich das Kinderrennen wurde sicherheitshalber auf den Sonntag verschoben.
Neben dem Orkan, war der Match auf der Strecke das bestimmende Thema bei den Teilnehmern. Der Regen hatte die Strecke stark aufgeweicht und so schön ein Wald mit altem Mischwaldbestand und einigen kleineren Teichen auch ist, bei Regen fließt das Wasser nur schwer ab und durchnässt den gesamten Boden.
Den Startern der Kategorie S-Velo wurden große Fahrkünste abverlangt und die Musher und Musherinnen der kleineren Gespane mussten kräftig mitarbeiten, damit sie überhaupt vorankamen.
Den Teilnehmern schienen die von der Natur vorgegebenen Bedingungen jedoch nicht zu stören und so gingen 83 Teilnehmer an den Start und boten packende Wettkämpfe.
Der Musherabend gehörte sicher zu den Highlights der Veranstaltung. Das große Buffet hatte für alle etwas zu bieten und die Countryband „Boots on Fire“ heizte mächtig ein und die Musher und Musherinnen genossen bei Freigetränken einen unvergessenen Abend.
Lutz Bussian (Rennleiter)